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6 Tipps für euren Yoga Flow Zuhause

by Jasmine Soumana |

 

 

 Yogis und Yoginis auf der ganzen Welt stehen plötzlich vor demselben Problem; Das Studio hat zu und man kann nicht mehr zur gewohnten Yoga Stunde gehen. Doch gerade jetzt möchten wir nicht auf den ausgleichenden Effekt vom Yoga verzichten. Ist Yoga doch ein wunderbarer Boost für das Immunsystem, also bleibt für unsere Praxis nur das Homestudio.  

Aber worauf ist zu achten, wenn mal kein Lehrer zugegen ist, der einem Anweisungen gibt und einen korrigiert? 
Wie schafft man es auch nach der eigenen Yogastunde so ausgeruht zu sein, wie wir es nach unserem Lieblingskurs im Studio immer sind?

Wir haben 6 Tipps zusammengefasst, mit denen eure Yogastunde auch zuhause eine schöne und reichhaltige Erfahrung wird.

 

1. FINDET EINEN WOHLFÜHLORT

Idealerweise habt ihr einen festgelegten Ort, an dem ihr Yoga macht. Wo immer ihr Platz findet in eurer Wohnung, könnt ihr euch eine kleine Ecke einrichten, die nur dem Yoga gewidmet ist.

Achtet beim Einrichten der Yoga Ecke auf Minimalismus. Je mehr freie Flächen und freien Raum ihr habt, desto besser kann die Energie fließen und umso weniger Faktoren können euch ablenken.
Hier platziert ihr eure Yogamatte. Falls ihr während eurer Praxis Yoga Blöcke und Yoga Gurte verwenden möchtet, finden auch diese hier Platz. Außerdem eine Decke um euch in Savasana zuzudecken. Mehr braucht ihr im Prinzip auch gar nicht. 
In einer sauberen und ordentlichen Umgebung findet der Geist automatisch mehr Ruhe. 
Das wichtigste: mach deine Yoga Ecke zu einem Ort, an dem du dich wohlfühlst. Wer möchte, kann seine Yoga Ecke auch dekorieren, mit Accessoires, die dich beim Yoga inspirieren. Das können Pflanzen, Kerzen oder Buddha Statuen sein. Vielleicht findest du auch ein schönes Wandbild.  

 

2. SCHAFFT DIE RICHTIGE ATMOSPHÄRE

Um eine geeignete Atmosphäre zu schaffen, die euch hilft, in den Moment abzutauchen, kann Musik eine große Hilfe sein. Das ist ein echter Geheimtipp, denn mit der richtigen Hintergrundbegleitung geht der zu übende Flow gleich viel flüssiger vonstatten. Außerdem gibt sie dem Geist eine Beschäftigung: Zuhören.

Bei völliger Stille fühlt der Geist sich schnell gelangweilt und driftet ab. Vor allem wenn kein Lehrer zugegen ist, der einen wieder ins Hier und Jetzt zurückholt.
Für die Yogastunde eignen dabei sich natürlich vor allem ruhige Stücke die von der Thematik zu eurem Yoga Flow passen. Das können Mantra Gesänge oder auch ruhige Instrumentale sein. Probiert ruhig verschiedene Stücke aus und seht, wie es euer Yoga Erlebnis beeinflusst.

 

3. KREIRT EUREN PERSÖNLICHEN FLOW

Ein Flow ist eine feste Abfolge bestimmter Asanas. Der wohl bekannteste ist der Sonnengruß, auch Surya Namaskar genannt. Im Ashtanga ist diese Reihenfolge grundsätzlich strikt festgelegt (kleiner Tipp an der Seite; wem Chaturanga zu anstrengend wird zwischendurch, kann alternativ direkt aus der Brett Pose in den heraufschauenden Hund - Urdhva Mukkha Svanasana gehen).

Im Hatha Yoga kann mit der Abfolge der praktizierenden Asanas wunderbar experimentiert werden. Das kann eine Reihe stehender, sitzender oder auch liegender Posen sein. Letzeres ist zum Beispiel beim meditativen Yin Yoga häufig der Fall. Euer Flow kann sich auch um ein bestimmtes Thema drehen, wie beispielsweise 'Erleichterung für Rückenschmerzen', 'Herz Chakra Öffnung', oder 'Entspannung'.

Manche möchten vielleicht auch gezielt einzelne Asanas üben, wie zum Beispiel den Kopfstand - Sirsasana oder die Krähe - Kakasana. Auch hierzu lässt sich wunderbar ein Flow kreieren, aus solchen Asanas, die den Körper aufwärmen und unterstützend auf die Pose vorbereiten.

Hier ist eure Kreativität gefragt. Lasst euch inspierieren, von dem vielfältigen Angebot an Onlineklassen. Auch andere Yogis können eine schöne Inspiration sein. Solange man nicht vergisst: Beim Yoga ist kein Platz für Vergleiche. Jeder Yogi ist einzigartig und so ist auch jeder Körper individuell in all seinen Stärken und Schwächen.

 

4. ATMEN NICHT VERGESSEN

Zuhause ist natürlich niemand, der uns an einen sauberen, tiefen Atem erinnert. Man konzentriert sich so sehr darauf, möglichst vorfallslos in die Pose zu kommen, dass der Atemrythmus schnell in Vergessenheit gerät. Worauf sollten wir nochmal achten?

Dabei ist er gerade hier ausschlaggebend. Er ist nämlich der Schlüsselpunkt, welcher entscheidet, ob wir gerade Gymnastik oder tatsächlich Yoga machen.
Denn Prana, wie die Yogis den Atem nennen, ist der Kraftstoff eures Geist. Je mehr Prana fließt desto wacher ist euer Geist und desto lebendiger fühlt ihr euch. Der Atem ist der Grund, weshalb ihr euch nach dem Yoga und grundsätzlich nach dem Sport so gut fühlt. Durch die Anstrengung atmet ihr tiefer und die Lungen werden mit Prana geflutet.  
Also achtet während des Ausführen der Asanas immer auf einen vollen, tiefen Atem. Beobachtet wie eure Lungen sich entfalten und wie das gezielte Ein- und Ausatmen euch tiefer in Pose bringt.
Wenn eure Aufmerksamkeit anfangs noch oft abdriftet, lenkt sie einfach immer wieder zurück auf den Atem und beobachtet was passiert. Damit bereitet ihr euch auch perfekt vor, auf die folgende Abschlussmeditation.

 

5. SHAVASANA IS PFLICHT

Worauf wir uns in jeder Yogastunde am meisten freuen: Savasana. Ist es doch Musik in den Ohren eines jeden Yogi, wenn der Lehrer endlich Savasana ankündigt. Hinlegen und Nichtstun.  
Zuhause gönnt man sich das eher selten und auch im Homestudio ist der ein oder andere verlockt, nach erfolgreicher Praxis einfach aufzustehen und auf die Couch zu springen. 
Das Abschlussritual sollte aber auch zuhause keinesfalls weggelassen werden. Es ist der Moment, in dem die gerade praktizierten Asanas ihre volle Wirkung auf Körper und Geist entfalten können. 
Savasana ist also Pflicht! Es gilt: wenigstens fünf Minuten, je länger desto besser. 
Legt euch auf den Rücken, die Handflächen zeigen nach oben, die Beine locker vom Körper weggesteckt. Deckt euch zu, legt euch wenn gewünscht einen Gurt auf die Augen und zündet vielleicht noch ein Räucherstäbchen an.

Shavasana ist die einzige Asana in der ihr den Atem nicht bewusst vertieft oder anders manipuliert. Jetzt heißt es, den Atem frei fließen zu lassen, ganz natürlicherweise wird er flacher je tiefer die Entspannung geht. 
Lasst euch fallen in der Entspannung. Versucht bewusst wahrzunehmen wie jeder einzelne Muskel im Körper entspannt. Genießt es. Und ärgert euch nicht, falls ihr dabei einschlaft. Falls notwendig kann ein Wecker gestellt werden, der euch anschließend wieder zurückholt. 

 

6. KORRIGIERT EUCH SELBST

Ein wichtiges Manko beim Praktizieren ohne Lehrer ist natürlich der fehlende Kontrollblick. Selbst merkt man nunmal oft garnicht, wo die Ausführung unsauber ist. Die richtige Ausführung der Asanas ist aber essentiell für den vollen Eintritt ihrer positiven Effekte und auch wichtig um mögliche Verletzungen zu vermeiden. Dauerhaft falsch ausgeführte Asanas können euch mehr schaden, als das sie Gutes tun. 
Daher ist es ratsam, ab und zu die Kamera laufen zu lassen und sich hinterher die eigene Yogastunde anzusehen und bestimmte Dinge zu korrigieren. Oft sieht es von außen nochmal ganz anders aus, als es sich in dem Moment angefühlt hat. Auch entstehen so schöne Erinnerungen. Anhand der Aufnahmen könnt ich euch später an die Anfänge eurer Yogapraxis erinnern und Fortschritte dokumentieren

 

Mit diesen Tipps liegt es nun an euch, euer persönliches Yogaerlebnis zu kreieren. Und wenn die Zeit der Isolation überstanden ist und die Studios wieder öffnen, habt ihr euch vielleicht noch ein bisschen mehr in Yoga verliebt. 

 

Für Fragen oder Anregungen zu unserem Blog, meldet euch gerne per E-mail yuhappy@beneyu.de oder über unsere Instagram Seite @beneyu_yoga. Sollten die Tipps euch gefallen und ihr setzt einen oder mehrere um, freuen wir uns über einen verlinkten Post unter dem Hashtag #beneyuhomepractice :) 

 

Viel Spaß beim Ausprobieren,

Namasté

Eure Jasmine