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Welches Equipment brauche ich für Yoga Zuhause

by Jasmine Soumana |

 

Wer Yoga zuhause praktiziert, wird sich beim Einrichten des Homestudio früher oder später die Frage stellen: Welches Equipment ist sinnvoll? Brauche ich einen Yoga Block oder einen Yoga Gurt? 

Grundsätzlich braucht man für eine gute Yoga Praxis nichts weiter als einen Ort an dem man ungestört ist. Zwingend notwendig ist Yoga Zubehör also nicht, jedoch bieten Gurt, Block und co. beim Erlernen vieler Asanas entscheidende Vorteile. Weit gefehlt also wer denkt, diese Hilfsmittel wären nur etwas für Anfänger, da die Zielpose schließlich sowieso ohne Hilfsmittel ausgeführt wird. Der Weg zu vielen Zielposen ist ein Marathon, kein Sprint. Gerade bei Langzeitprojekten, wie dem vollen Spagat, der Krähe, der Tänzerpose, dem Kopfstand oder der vollen Taube brauchen wir Geduld und, ja, auch Unterstützung. 

Hier fünf entscheidende Vorteile, die zusätzliche Hilfsmittel beim Yoga mit sich bringen:

 

 1. Korrekte Ausführung

 

Hilfsmittel, wie etwa ein Block oder ein Gurt, können dir in vielen Fällen helfen, die korrekte Haltung in der Asana zu finden, auch wenn dein Körper noch nicht flexibel genug ist, um die volle Pose auszuführen. Bei der Vorwärtsbeuge zum Beispiel gibt ein gezielt platzierter Gurt Kontrolle, um den Stretch zu intensivieren, falls der untere Rücken noch nicht dehnbar genug ist, um sich mit den Händen an den Füßen festzuhalten. Der Gurt verhindert auch, dass ein krummer Rücken entsteht beim nach vorne beugen. Dies ist wichtig, damit die positiven Effekte der Asana volle Entfaltung finden. Gleiches gilt für das Dreieck. Für Viele ist es nicht möglich mit geradem Rücken den Fuß oder den Boden zu berühren, ein Block kann hier Abhilfe schaffen. 

 

2. Vermindertes Verletzungsrisiko

 

Dies gilt natürlich vor allem beim Praktizieren Zuhause. Durch die korrekte Ausführung mindert sich das Verletzungsrisiko enorm. Gerade bei fortgeschrittenen Posen nimmt der engagierte Yogi die Herausforderung manchmal zu ernst und überschätzt den eigenen Körper. Mit Hilfsmitteln können wir uns langsam an eine neue Pose herantasten und bekommen eine Vorstellung davon, wie sich die Asana korrekt ausgeführt anfühlen sollte. Die Muskeln und Bänder werden gezielt und schonen auf die Asana vorbereitet und trainiert. Nichts ist ärgerlicher, als sich beim Yoga durch Selbstüberschätzung zu verletzen und anschließend eine mehrwöchige oder sogar -monatige Pause einlegen zu müssen. Deshalb ist es immer wichtig zu betonen: Yoga ist kein Ort für falschen Stolz oder Vergleiche. Euer Körper ist euer bester Freund, helft ihm und gebt ihm genug Zeit sich an neugelernte Körperhaltungen zu gewöhnen.  

 

3. Experimentieren mit fortgeschrittenen Posen

 

Das Tolle am Yoga ist doch immer wieder die Entfaltung des eigenen physischen Potentials zu sehen. Gerade angesichts fortgeschrittener Posen hat man als Anfänger und oft auch als geübter Yogi den Eindruck 'das würde ich aber nie hinbekommen' oder 'so flexibel bin ich einfach nicht'. Doch mit Zeit und Geduld stellt sich heraus, unser Körper ist zu viel mehr in der Lage, als wir ihm zutrauen. Hilfsmittel bieten eine tolle Gelegenheit, sich gerade an die komplizierten Posen heranzuwagen und Stück für Stück seinem Ziel näher zu kommen. Gerade wer daran arbeitet, zum ersten Mal in den Spagat zu gehen oder sich an der Krähe versuchen möchte, wird merken, ohne Hilfsmittel ist es ein langer Weg.

 

4. Erweiterung von Yogaposen

 

Einige Yogaposen lassen sich mit Hilfsmitteln sogar in ihrer Ausführung erweitern. So beispielsweise die stehende und sitzende Vorwärtsbeuge. Wer besonders flexibel ist im unteren Rücken, kommt fix an den Punkt, an dem der Kopf auf den Knien liegt und die Hände vor der Füßen verschränkt sind. Ohne zusätzliche Hilfsmittel, ist das die volle Ausführung der Pose. Wer trotzdem einen extra Stretch möchte, kann einfach einen Block zwischen Hände und Füße klemmen und bekommt so noch ein paar Zentimeter dazu. 

 

 5. Langes Halten der Asana

 

Wer Yin Yoga kennengelernt hat, kennt den entscheidenden Vorteil und die Wichtigkeit, eine Asana lange und [soweit möglich] bequem halten zu können. Wie entspannend es doch ist, in einem ausgiebigen Stretch seinen Kopf auf ein Kissen oder Block abzulegen. Auch für alle, die Probleme damit haben längere Zeit in Meditation im Schneidersitz zu verharren, haben wir einen pfiffigen Tipp:

Einfach einen Gurt um den unteren Rücken und die Knie schnurren; der untere Rücken wird entlastet, die Haltung begradigt sich automatisch und der Fokus gleitet vom eingeschlafenen Bein oder der schmerzenden Hüfte zum eigentlichen Meditationsobjekt. Versucht es, klingt einfach aber wirkt Wunder ;)

 

 

Insgesamt sind Block und Gurt eine tolle Möglichkeit um seine persönliche Praxis zu vertiefen und auf ein neues Niveau zu heben. Und ein dekoratives Accessoire sind sie noch dazu ;)

Also viel Spaß beim Ausprobieren, besucht uns gerne auch auf Instagram und lasst uns wissen, wie eure Yoga Hilfsmittel zum Einsatz kommen. Inspiration ist am schönsten, wenn sie geteilt wird.  #Beneyuhomepractice 

 

Namasté,

eure Jasmine